2021 – das Neue Jahr startet mit Qualm und Gestank

25. Januar 2021

Als wenn die Corona-Pandemie uns alle nicht schon genug belastet, zeigt sich inzwischen überdeutlich, was die Kraftwerksgegner von Beginn an befürchtet haben.

Der Qualm und Gestank zu Beginn des neuen Jahres rührt nicht von verbotenem(!) Silvesterfeuerwerk – es ist das monströse Kraftwerk, in dem es knallt und qualmt, dazu eine stinkend vor sich hin brennende Kohlehalde. Und die Bezirksregierung tut – nichts. Also alles wie immer, die Kraftwerksbetreiber können offensichtlich tun und lassen, was ihnen gefällt und niemand schreitet ein. Ob Anwohner mit schwefligem Gestank und unbekannten Verbrennungsrückständen belastet werden, ob eine furchterregende Geräuschkulisse die Umgebung erschreckt – nichts scheint bei diesem Kraftwerk ein Störfall zu sein. Wahrscheinlich wird man auch noch versuchen uns einzureden, es handele sich um normale Betriebsabläufe, wenn die Anlage in die Luft geflogen ist. Geplanter Ablauf, so wie angeblich alles Ungewöhnliche in den letzten Monaten.

Auch wenn es schon viele Jahre so geht, es ist immer wieder unfassbar, wie ignorant mit den Menschen in der Umgebung umgegangen wird. Und das betrifft nicht nur den unmittelbaren Umkreis, wer die Qualmfahne beobachtet weiß längst, dass bei der entsprechenden Windrichtung die ganze Stadt von den Abgasen und Schadstoffen betroffen ist.

Wir können nur wieder und wieder die Verantwortlichen auffordern: tut endlich was, bevor der Schaden noch größer wird!

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