T24 – Update

12.12.2017



Umgehend nach Bekanntwerden der Probleme mit dem T24-Kesselstahl relativiert Uniper. Das war nicht anders zu erwarten, schließlich sind teure Reparatur- und Austauscharbeiten weitere Kröten, die der neue Besitzer schlucken muss. Uniper wird versuchen, zumindest öffentlich den Schaden so klein wie möglich zu halten. Das ist jedoch kaum überzeugend, denn wenn die Probleme bereits nach kurzem Probebetrieb auftreten, ist für den Ernstfall Volllastbetrieb nichts Gutes zu erwarten. Nicht ohne Grund wurde bereits in anderen Kraftwerken ein Komplettaustausch durchgeführt.

Wir als aufmerksame Öffentlichkeit müssen dringend darauf achten, dass die entsprechenden Behörden ihre Kontrollpflicht wirklich wahr- und ernst nehmen und damit ihrer Fürsorgepflicht für Leben und Gesundheit der Anwohner und auch der Beschäftigten im Kraftwerk nachkommen. Die Vorgänge rund um Datteln IV sollen und müssen genauestens beobachtet und kritisch begleitet werden.

Wir weisen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier nicht nur um eine Verzögerung und damit ein finanzielles Problem für den Konzern handelt, sondern dass es zu konkreten erheblichen Gefährdungen für die Menschen im Kraftwerk und in der Umgebung kommen kann. Muss tatsächlich erst etwas passieren? Wir sagen: Nein!

Zur Erinnerung: seit 2007 gebaut auf eigenes Risiko und weiterhin beklagt!

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