Was Strom wirklich kostet

Bereits im September 2012 legte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace energy und dem Bundesverband WindEnergie eine Studie zu den tatsächlichen Kosten der Stromproduktion vor und verglich die verwendeten Energieträger darin miteinander. Was Strom wirklich kostet räumte auf mit dem Märchen vom angeblich billigen Atom- und Kohlestrom und zeigte die gesamtgesellschaftlichen Kosten auf. Auch die Süddeutsche Zeitung berichtete in einem lesenwerten Artikel darüber. Jetzt legt das FÖS mit einer aktualisierten Fassung der Studie nach und zeigt auf, dass wir als Verbaucher und Steuerzahler doppelt zur Kasse gebeten werden. Die Kosten für eine 'Konventionelle-Energien-Umlage' sind fast doppelt so hoch wie EEG-Umlage beim Ökostrom. Nur werden diese Kosten nicht ausgewiesen sondern verschleiert. Das FÖS schreibt dazu:
Erneuerbare Energien sind bereits heute kostengünstiger als konventionelle Energieträger, wenn außer dem Strompreis auch die Kosten von staatlichen Förderungen und Kosten für Umwelt- und Klimaschäden sowie nukleare Risiken einbezogen werden. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Was Strom wirklich kostet", welche das FÖS im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat. Darin werden die staatlichen Förderungen von konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Stromerzeugung verglichen. Die Studie ist als Kurzfassung und als Langfassung verfügbar. Eine Pressemitteilung und ein Factsheet von Greenpeace Energy sind online verfügbar.
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