Protest gegen CO2-Schleuder Datteln IV am 29. November 2014 in Datteln

Das Regionale Aktionsbündnis gegen Datteln IV, dem auch die IG Meistersiedlung angehört, wird am kommenden Samstag, 29. November, von 10 bis 12 Uhr in mehreren Städten der Region mit Informationsständen aus aktuellem Anlass gegen den Kraftwerksbau protestieren. Die Bundesregierung will den klimaschädlichen CO2-Ausstoß deutscher Kohlekraftwerke bis 2020 um 22 Mio. Tonnen reduzieren. Das ist zwingend, wenn die selbst gesteckten Klimaziele noch erreicht werden sollen. Umweltverbände und Experten halten  auch diese Reduzierung für zu gering. "Jahr für Jahr muss der CO2-Ausstoß laut Minister Gabriel um 4,4 Mio. Tonnen verringert werden. Welchen Sinn hat es da, das E.ON-Kohlekraftwerk Datteln IV ans Netz gehen zu lassen?", so Uli Werkle vom Aktionsbündnis.  Datteln IV würde jährlich 8,5 Mio. Tonnen CO2 zusätzlich ausstoßen (mehr als ein Prozent der gesamten CO2-Immission in Deutschland) und damit allein das Zwei-Jahres-Reduktionsziel für alle deutschen Kohlekraftwerke neutralisieren. Mit Flugblättern und Plakaten werden die Kraftwerksgegner darum am Samstag in der Dattelner Fußgängerzone auf die Problematik aufmerksam machen.
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