Unterwegs für mehr Umweltschutz

Für Aufsehen sorgten sie schon, die rund 150 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die am Rahmen ihrer diesjährigen Tour de Natur Station auf dem Neumarkt machten,  um gegen Kohleverstromung allgemein und hier insbesondere gegen den "Schwarzbau" Datteln IV zu demonstrieren. Ankunft_Tour_0814Rainer Köster, Sprecher IG Meistersiedlung, zeigte sich über soviel Solidarität von Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet sichtlich erfreut. Ankunft_Tour2_0814 "Es ist schön zu wissen, dass wir nicht allein dastehen", rief er der Gruppe zu. Und auch Sigrid Lichtenthäler von den Dattelner Grünen war von der Kundgebung der Tourteilnehmer begeistert: "Es ist toll, so viel Solidarität zu spüren." Am 26. Juli war die Tour de Natur 2014 in Bonn gestartet. Von dort aus ging es durch das rheinische Braunkohlegebiet weiter über Düsseldorf, Duisburg und Essen zunächst zur Friedenskirche am Schiffshebewerk. Schifferseelsorger Horst Borrieß hatte den Umweltaktivisten seine Kirche und das Grundstück spontan für eine Übernachtung zur Verfügung gestellt. Dafür dankte Rainer Köster auch im Namen der IG Meistersiedlung, die mit rund 15 Mitstreitern per Fahrrad zur Friedenskirche aufgebrochen war, um die Gruppe über die Kraftwerksplanung sowie Zielabweichungsverfahren und den Widerstand dagegen zu informieren. Demo_0814 "Wir treten generell für einen besseren Schutz der Umwelt ein", sagte ein Teilnehmer der Tour. Die diesjährige Fahrt, als auch Touren in den vergangenen Jahren, sollten Zeichen setzen. Auf dem Neumarkt gab es dann "handgemachte" Musik und einige Sketche, die sich mit der Problematik der Kohleverstromung auseinandersetzten. TourDeNatur_Kraftwerk_0814Anschließend ging es - von der Polizei eskortiert - weiter in Richtung Castrop-Rauxel, nicht ohne einen kurzen Stopp am Kanal zu machen, um sich von hier aus das Kraftwerks-Monstrum aus der Nähe anzusehen.
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