Die letzte Reserve – unterschreiben Sie, aber zack!

Was geht, wenn gar nichts mehr geht? Dann werden Kinder und alte Menschen vor den Karren gespannt, Hauptsache, irgendwer macht mit. Einer unserer Leser aus Datteln berichtete uns über einen ausgesprochen merkwürdigen Vorgang, der tief in die Seele der eon-Unterstützer blicken lässt. Offenbar gibt es Personen, die mit Drückerkolonnenmethoden versuchen, noch irgendwie Zustimmung zu dem verfahrenen Projekt zu erhalten. Ein der Familie des Lesers unbekannter Mann versuchte, der über achtzigjährigen Mutter unseres Lesers eine Unterschrift pro Datteln 4 abzunötigen. Er schüchterte die alte Dame mit der bekannten und bekannt falschen Aussage ein, ohne Datteln 4 gäbe es keinen Strom. Das gleiche probierte er bei der fünfzehnjährigen Tochter unseres Lesers, die ihn jedoch wissen ließ, die ganze Familie sei seit langem gegen das Kraftwerk engagiert. Daraufhin entfernte sich der Mann mit einem Fahrrad, nicht ohne seine Verärgerung erkennbar zu machen. Wir können und wollen nicht unterstellen, dass der eon-Konzern selbst hinter dieser dubiosen Aktion steckt, die an auf Großbaustellen Unterschriften sammelndes Kantinenpersonal erinnert. Wer jedoch mit solchen Mitteln versucht, das so sehnlich gewünschte Stimmungsbild zu erzeugen, macht sich selbst zum Ritter von der traurigen Gestalt.
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