Bäume sind Freunde…

Bäume sind für vieles nützlich. Sie sorgen für bessere Luft, liefern Papier und können im heimischen Kamin eine Hauptrolle übernehmen. Außerdem können sie in einer 'Sichtachse' stehen und so einen monströsen Anblick weniger bedrückend gestalten. So jedenfalls die in der Lokalpresse veröffentlichte bahnbrechende Erkenntnis von Gutachtern, die offenbar bisher das fragliche Bauwerk und dessen optische Wirkung nur von geschönten Papier-Draufsichten kannten. Nach nur wenigen Jahren ist aufgefallen, dass ein riesiger Kraftwerksblock mitten in einer Kleinstadt irgendwie doch ein ziemlicher unschöner Anblick ist. Und das, obwohl noch gar keine Schwadenwolken über die Häuser ziehen. Dafür hätte allerdings kein Gutachter bemüht werden müssen, das kann jeder Passant oder Anwohner ganz ohne Fachkenntnisse sofort feststellen. Nun dürfen wir sicher eine botanische Sensation erwarten - eine im eon-Auftrag entwickelte Neuzüchtung, die innerhalb kürzester Zeit Höhen von hundert Metern und mehr erreicht. Vielleicht eine besondere Abart der Phoenix dactylifera, gemeinhin bekannt als Echte Dattelpalme. Würde gut zum Ortsnamen passen und noch ein wirtschaftliches Standbein in Form von Trockenfruchtexport bieten. Die für das Wachstum dieser Palmen erforderliche Wärme stünde als erfreulicher Synergieeffekt durch die immense Kraftwerks-Abwärme zur Verfügung. Kokospalmen wären natürlich ebenfalls eine gute Wahl, die Verantwortlichen könnten sich dann gegenseitig mit den  Früchten bewerfen. Sicher ein herrlicher Spaß für die Zuschauer, die gleichzeitig auch noch von dem bedrückenden Anblick abgelenkt würden. Der April ist immer für einen Scherz gut...

 

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